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Super Mario – Its a me

Wer liebt ihn nicht, den dicklichen italienischen Klempner mit dem mächtigen Schnauzer und der auffälligen blauen Latzhose? Seit 1979 hat sich Super Mario in die Herzen der Kinder und vieler Erwachsenen gesprungen. Denn der anfängliche Zimmermann namens Jumpman, unter welchem Namen Mario das erste Mal im populären Arcade-Spiel Donkey Kong auftrat, ist über die Jahre zum beliebtesten Superhelden der Jump-`n‘-Run-Spiele geworden. Diesen Titel lässt sich der Videospielhersteller natürlich nicht entgehen: Längst ist Mario zum Maskottchen der Firma geworden.

Die Entstehungsgeschichte:

In Donkey Kong konnte der Spieler erstmals Super Mario in der Gestalt von Jumpman kennenlernen und lenken. Dessen Freundin wurde nämlich von einem Gorilla entführt und Jumpman alias Super Mario musste diese selbstverständlich – was auch Leitmotiv der folgenden Spiele werden sollte – aus dessen Klauen retten. Dazu muss der Spieler mit der Hilfe Super Marios Leitern erklimmen, Fässern und anderen Gegnern ausweichen und den fiesen Gorilla schließlich stellen.
Wie Mario zu seinem charakteristischen Aussehen kam, ist leicht erklärt: Die Auflösungen auf den damaligen Konsolen war noch nicht so ausgereift, weshalb man die Figuren nur in einer Genauigkeit von 16×16 Pixeln darstellen konnte. Da ein Mund in dieser Auflösung nur schwer veranschaulicht werden konnte, wählte man einen Schnauzbart. Die bunte Kleidung sollte einen starken Kontrast zum schwarzen Hintergrund bilden und der Overall vereinfachte die Trennung von Rumpf und Gliedmaßen.

Das Kultspiel heute:

Unterdessen hat der Spielhersteller mit dem frechen Klempner – seine berufliche Neuorientierung erfolgte in Spiel „Mario Bros.“ – einen enormen Umsatz gemacht, den ersehnten Durchbruch in Amerika erreicht und über 295 Millionen Super-Mario-Spiele verkauft. Auch ist Mario ganz klar zum Vorbild vieler Kinder geworden, die die Bekanntschaft mit ihm kaum mehr umgehen können: Selbst in Deutschland liefen zwischen 1990 und 1997 nebst den Videospielen auch noch Fernsehserien wie „Super Mario World“ im TV, um die Jugend zu erreichen. Weitere Merchandising-Produkte wie Comics, Plastik- und Plüschfiguren sowie Gesellschaftsspiele lassen den Boom um den kleinen Helden Super Mario nur noch steigen. Als krönenden Abschluss wurde er 2005 mit einem Stern im Walk of Game verewigt.

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